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Die große Resonanz des Publikums auf die bisherigen Ausstellungen bestätigt die Bedeutung des Themas. Foto: Evgeny Makarov

Die große Resonanz des Publikums auf die bisherigen Ausstellungen bestätigt die Bedeutung des Themas. Foto: Evgeny Makarov

Weitere Ausstellungen des Gemeinschaftsprojektes

Die gesellschaftliche Relevanz der Fluchtthematik erfordert eine langfristige und kontinuierliche Dokumentation. Als Berufsverband für Fotograf*innen und Fotojournalist*innen sehen wir es als unsere Aufgabe, auch als visuelle Chronisten zu fungieren. Es soll daher mit diesem Gemeinschaftsprojekt nicht nur eine Sammlung von Fotos in einem Bildarchiv entstehen, sondern die verschiedenen

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Fotos: Lars Berg, Kai Löffelbein, Felix Kleymann, Gordon Welters, Philipp Reiss, Lucas Wahl, Daniel Müller und Herby Sachs (v.l.o.n.r.u.).

Fotos: Lars Berg, Kai Löffelbein, Felix Kleymann, Gordon Welters, Philipp Reiss, Lucas Wahl, Daniel Müller und Herby Sachs (v.l.o.n.r.u.).

Teilnehmende Fotograf*innen

Bereits 76 FREELENS Fotograf*innen haben sich in Reportagen, Essays und Porträtserien mit den unterschiedlichsten Aspekten rund um das Thema Flucht auseinandergesetzt. Das Ziel dieses Projektes soll es sein, langfristig eine umfassende fotografische Dokumentation dieses Jahrhundertthemas in Form eines Bildarchivs aufzubereiten und zugänglich zu machen. Auf diesen Seiten werden nach und nach alle Arbeiten veröffentlicht. So soll es auch möglich sein, gezielt bestimmte Themen zu recherchieren. Hier finden Sie eine erste Übersicht der bisher eingereichten Arbeiten aller Fotograf*innen.

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In den Zelten des Flüchtlingslagers Kuschtapa in der Nähe von Erbil im Irak leben bis zu zwölf Personen. Es gibt keinerlei Privatsphäre, oft gibt es Streit. Foto: Felix Kleymann

In den Zelten des Flüchtlingslagers Kuschtapa in der Nähe von Erbil im Irak leben bis zu zwölf Personen. Es gibt keinerlei Privatsphäre, oft gibt es Streit. Foto: Felix Kleymann

»Ich wollte dagegen am eigenen Leib spüren, was es bedeutet, auf so einer Flucht zu sein«

Felix Kleymann flog dorthin, woher die Geflüchteten kommen. Und reiste mit ihnen zurück nach Deutschland. Fahrt im Schlauchboot inklusive. Frank Keil führte mit ihm ein Gespräch. Frank Keil: Wie kamst du auf die Idee in den Nordirak zu gehen? Felix Kleymann: Tja, wie das so ist, wenn man freier Fotograf ist: Ich habe nach einem Thema gesucht.

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Arbeiten aus dem Fotoworkshop »Meine (neue) Welt«, in dem geflüchtete Jugendliche aus der Erstaufnahmestelle gemeinsam mit Jugendlichen aus Suhl ihre Lebensumfelder dokumentierten.

Arbeiten aus dem Fotoworkshop »Meine (neue) Welt«, in dem geflüchtete Jugendliche aus der Erstaufnahmestelle gemeinsam mit Jugendlichen aus Suhl ihre Lebensumfelder dokumentierten.

»Die Geflüchteten tanzten nur miteinander – das wollte ich ändern«

Für ihr Projekt »Meine (neue) Welt« hat die Fotografin Nora Klein junge Menschen aus einer Erstaufnahmestelle in Suhl mit ortsansässigen Jugendlichen zusammengeführt und ihnen einfache Kameras in die Hand gedrückt. Daraus entstanden nicht nur neue Bekanntschaften, sondern auch erstaunliche Bildergebnisse. Peter Lindhorst sprach mit ihr über den integrativen Fotoworkshop.

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Eröffnung der Ausstellung »Weggehen. Ankommen. Flucht + Aufbruch in Europa« am 9. April 2016. Foto: Lutz Fischmann

Eröffnung der Ausstellung »Weggehen. Ankommen. Flucht + Aufbruch in Europa« am 9. April 2016. Foto: Lutz Fischmann

Ausstellung im Veranstaltungsraum »Atelier + Kantine« in Dömitz

Vom 9. April bis 29. Mai 2016 war eine Auswahl der Fotografien unter dem Titel »Weggehen. Ankommen. Flucht + Aufbruch in Europa« im Veranstaltungsraum »Atelier + Kantine« in Dömitz zu sehen. Zur Eröffnung sprachen Dr. Renate Ruhne und Volker Sielaff, Bürgermeister der Gemeinde Malliß, nördlich von Dömitz.

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Seit Abdullah hören kann, kommt er mehr und mehr aus sich heraus, berichtet sein Vater. Foto: Gordon Welters

Seit Abdullah hören kann, kommt er mehr und mehr aus sich heraus, berichtet sein Vater. Foto: Gordon Welters

»Emotionen zu transportieren, ist mir ganz wichtig«

Gordon Welters hat eine syrische Flüchtlingsfamilie in der hessischen Provinz besucht. Frank Keil sprach mit ihm über seine Arbeit. Frank Keil: Wie bist du auf die Familie von Abdullah gekommen? Gordon Welters: Es war ein Auftrag des UNHCR. Das hat ein Programm, um Geflüchtete aufzunehmen und dann zu verteilen. Meine Aufgabe war es nun zu dokumentieren, wie die Menschen hier in Deutschland ankommen und wie es ihnen dann ergeht.

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Lilian mit ihrem Vater Ayman beim Schach. Das Schachspielen stellt eine Abwechslung zum immer gleichen Alltag aus Schule, lernen und Jobsuche dar.
»Machmal schaue ich meinem Vater zu, wie er am Computer Schach spielt. Dabei lerne ich immer etwas«, erzählt die Tochter. Foto: Gesche Jäger

Lilian mit ihrem Vater Ayman beim Schach. Das Schachspielen stellt eine Abwechslung zum immer gleichen Alltag aus Schule, lernen und Jobsuche dar. »Machmal schaue ich meinem Vater zu, wie er am Computer Schach spielt. Dabei lerne ich immer etwas«, erzählt die Tochter. Foto: Gesche Jäger

Der Blick auf andere Familien erweitert unseren Horizont

Die Hamburger Fotografin Gesche Jäger begleitete Familie Masri, die 2014 über das Bundesaufnahmeprogramm aus Syrien nach Deutschland gekommen ist. Mit leisen, oft indirekt erzählenden Bildern gelingt es ihr, den Alltag der Familie einzufangen, der geprägt ist von dem Bemühen, sich in die Gesellschaft einzugliedern, ohne die eigene Kultur und Identität zu verlieren. Peter Lindhorst sprach mit Gesche Jäger über ihre Erfahrungen.

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Khushwant Singh, Sozialanthropologe, 
Berater der Bundesregierung im Bereich Religion und Internationale Zusammenarbeit und Vorsitzender des Rates der Religionen Frankfurt.

Khushwant Singh, Sozialanthropologe, Berater der Bundesregierung im Bereich Religion und Internationale Zusammenarbeit und Vorsitzender des Rates der Religionen Frankfurt.

»Alle fanden das Projekt sinnvoll! Aber mitmachen…«

Der Kölner Fotograf Guido Schiefer porträtierte ehemalige Geflüchtete, die heute gut integriert unter uns leben. Sie zu finden, war gar nicht so einfach. Frank Keil sprach mit ihm über seine Erfahrungen. Frank Keil: Wie bist du zu deiner Strecke gekommen? Auftragsarbeit oder freie Arbeit? Guido Schiefer: Es gab den Aufruf von FREELENS und da ich da in der Regel mitmache, habe ich mir überlegt: Was könnte ich einreichen?

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Wiebke Krause, Referentin für Flüchtlingshilfe beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Hamburg e.V. bei der Eröffnung der Ausstellung »Bitte warten…« in der FREELENS Galerie in Hamburg. Foto: Evgeny Makarov

Wiebke Krause, Referentin für Flüchtlingshilfe beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Hamburg e.V. bei der Eröffnung der Ausstellung »Bitte warten…« in der FREELENS Galerie in Hamburg. Foto: Evgeny Makarov

Grußwort von Wiebke Krause in der FREELENS Galerie

Zur Eröffnung der ersten aus dem Gemeinschaftsprojekt hervorgegangenen Ausstellung »Bitte warten…« am 11. Februar 2016 in der FREELENS Galerie sprach Wiebke Krause, Referentin für Flüchtlingshilfe, Paritätischer Wohlfahrtsverband Hamburg e.V. – wir veröffentlichen noch einmal ihr Grußwort zum Nachlesen.

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Eröffnung der Ausstellung »Bitte warten...« in der FREELENS Galerie am 11. Februar 2016.

Eröffnung der Ausstellung »Bitte warten...« in der FREELENS Galerie am 11. Februar 2016.

Ausstellung »Bitte warten…« in der FREELENS Galerie in Hamburg

Vom 11. Februar bis zum 31. März 2016 wurde die erste Gruppenausstellung mit einer Auswahl an Arbeiten aus dem FREELENS Gemeinschaftsprojekt realisiert. Zur Eröffnung in der FREELENS Galerie sprach Wiebke Krause, Referentin für Flüchtlingshilfe, Paritätischer Wohlfahrtsverband Hamburg e.V., die über die Situation in Hamburg und ihre Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe berichtete.

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